Omega - Gammapolis (LP)
Beschreibung
Spezifikationen
(MIG Records) 9 tracks Logischerweise hatte Omega damals nicht vor, ihre Karriere in Genre-Phasen einzuteilen. Das machen Musikjournalisten und Fans – und unter ihnen vor allem Statistiker – erst später. Nach deren Interpretation gilt die zweite Hälfte der Siebzigerjahre als die Space-Rock-Ära der ungarischen Band. Sie wird durch die Trilogie „Time Robber“ (1976), „Skyrover“ (1978) und schließlich „Gammapolis“ (1979) repräsentiert. Obwohl sphärische Klänge bereits vorher und nachher im Werk des Budapester Quintetts zu hören waren, zeigte sich Omega nur bei diesem Dreierpack wirklich konzeptionell darauf fokussiert. Nimmt man weiterhin die erfolgreiche LP „Time Robber“ als Qualitätsmaßstab, so konnte auch „Gammapolis“ mühelos mithalten. Die Kompositionen der Gruppe um Sänger Jànos Kòbor waren melancholischer geworden, die bittersüßen Melodien schmeichelten. Das galt besonders für den siebenminütigen Opener „Dawn In The City“ („Hajnal a város felett“), den Titeltrack „Gammapolis“ und „Silver Rain“ („Ezüst esö“). Zwischen der westeuropäischen, englischsprachigen Version und dem ungarischen „Original“ gibt es einige kleine Unterschiede, abgesehen von Gesang und Sprache, in der Reihenfolge der Titel und der Länge der Songs. Omega ließ die Instrumentalpassagen einiger Songs in der Version in der Muttersprache länger fließen. Für die westeuropäischen Käufer der Omega-Platten waren diese subtilen Unterschiede jedoch nicht relevant, da die meisten von ihnen die ungarischen Lieder nicht einmal kannten. Wahrscheinlich hätten sie auch nicht bemerkt, dass GAMMAPOLIS mit fast einer Dreiviertelmillion verkaufter Einheiten die meistverkaufte LP der Bandkarriere in Omegas Heimatland war. Das deutsche Cover-Artwork unterschied sich jedoch erheblich von der ungarischen Version: Während die Bacillus/Bellaphon-Version die Silhouetten der Musiker vor einem Nachthimmel zeigte, der von Flakscheinwerfern durchbrochen wurde, stellte das Pepita-Album offenbar eine futuristische, aber karge Welt auf einem fremden Planeten dar.
Zuletzt geprüft: 10.02.2026
Highlights
- (MIG Records) 9 tracks Logischerweise hatte Omega damals nicht vor, ihre Karriere in Genre-Phasen einzuteilen.
- Das machen Musikjournalisten und Fans – und unter ihnen vor allem Statistiker – erst später.
- Nach deren Interpretation gilt die zweite Hälfte der Siebzigerjahre als die Space-Rock-Ära der ungarischen Band.
| ID / EAN | 0885513032416 |
|---|---|
| Marke | Omega |
| Kategorie | Bücher & Medien |
Preisentwicklung
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