Juden in der DDR

Worin besteht die Besonderheit der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte in der DDR? Nach Shoah, Verfolgung, Lager und Widerstandskampf kehrten etliche deutsche Juden in die DDR zurück, um den Sozialismus aufzubauen. Trotz massiver antisemitischer Verfolgungen im Winter 1952 blieben viele. Sie waren davon überzeugt, in der DDR besseren Schutz vor alten Nazis zu finden als im Westen. Ihre Jugend in zionistischen und sozialistischen Gruppen verband sie mit einer Ideologie, die allein im Kapitalismus die Ursache allen Übels, also auch des Antisemitismus, sah. Doch der Antisemitismus verschwand nicht mit dem Kapitalismus und auch nicht durch Schweigen. Wie gingen Juden in der DDR mit ihrer jüdischen Identität um? In welchem Spannungsfeld zwischen Anpassung und Dissidenz bewegten sie sich?

Zuletzt geprüft: 12.02.2026

Highlights

  • Worin besteht die Besonderheit der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte in der DDR?
  • Trotz massiver antisemitischer Verfolgungen im Winter 1952 blieben viele.
  • Sie waren davon überzeugt, in der DDR besseren Schutz vor alten Nazis zu finden als im Westen.
  • Doch der Antisemitismus verschwand nicht mit dem Kapitalismus und auch nicht durch Schweigen.
ID / EAN 9783955654658
Kategorie Elektronik

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Häufige Fragen zu Juden in der DDR

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